Spatenstich für den Anbau der Franz-Stock-Realschule
Mit dem Spatenstich für den zweigeschossigen Anbau der Franz-Stock-Realschule beginnt die Gemeinde Hövelhof ein wichtiges Zukunftsprojekt. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Schulplätzen und gestiegene pädagogische Anforderungen erfordern zusätzliche Räume, damit die rund 700 Schülerinnen und Schüler weiterhin optimale Bedingungen vorfinden. Die Erweiterung schafft moderne Lernumgebungen, die den Unterricht bereichern und die Entwicklung des gesamten Schulzentrums voranbringen.
Tiefbauer Richard Berens, Rolf und Anja Hölscher von der ausführenden Baufirma, André Hack vom Architekturbüro b44 architekten, Schulleiter Jochen Welschmeier, Bürgermeister Michael Berens sowie Bauamts-Mitarbeiterin Claudia Bochnig (v. l.) beim symboliscBürgermeister Michael Berens begrüßt das Projekt: „Unsere Realschule genießt in Hövelhof und der Umgebung einen hervorragenden Ruf. Die steigenden Schülerzahlen bestätigen das eindrucksvoll. Mit dem Neubau investieren wir ganz bewusst in hochwertige Lernräume, die junge Menschen stärken und ihnen beste Möglichkeiten für ihren Bildungsweg bieten.“ Die Realschule erreichte zuletzt sogar eine Größenordnung, die kurzfristige Lösungen nötig machte. Die hohe Zahl von 150 Anmeldungen führte dazu, dass die Schule erstmals eine fünfte Eingangsklasse einrichtete. Die Gemeinde stellte dafür ein Interimsgebäude bereit, das bis zum dauerhaften Erweiterungsbau entlastet und zusätzliche Kapazitäten beinhaltet. „In unserer Region gibt es nur noch wenige Realschulen. Die hohen Nachfrage zeigt, wie stark Eltern und Jugendliche diese Schulform weiterhin schätzen. Der Bedarf ist offensichtlich da – und wir freuen uns, dass wir mit der Erweiterung die richtigen Voraussetzungen schaffen, um diesen Weg erfolgreich fortzusetzen“, sagt Schulleiter Jochen Welschmeier. Der Neubau entsteht westlich des Bestandsgebäudes und fügt sich mit roter Klinkerfassade, großzügigen Fensterflächen und einem modernen Pultdach harmonisch in das bestehende Ensemble ein. Ein neuer Verbindungsgang schafft kurze Wege zwischen Alt- und Neubau. Im Inneren entstehen auf rund 1.600 Quadratmetern Nutzfläche Fachräume für Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Kunst und Textilgestaltung. Mehrere Differenzierungsbereiche bieten Platz für Gruppenarbeit und individuelle Förderung. Damit erhält die Schule zusätzliche Flexibilität für den Unterrichtsalltag. Welschmeier blickt den neuen Möglichkeiten mit großer Vorfreude entgegen: „Die Erweiterung gibt uns die Chance, unsere pädagogischen Konzepte noch besser umzusetzen. Wir gewinnen moderne Räume, die speziell für aktuelle Lernformen konzipiert sind. Gleichzeitig entsteht eine Lernumgebung, die unseren Schülerinnen und Schülern mehr Raum für Kreativität, Experimente und gemeinsames Arbeiten eröffnet.“ Der Spatenstich markiert den Start für eine rund zweijährige Bauphase. Zunächst nimmt das Unternehmen Richard Berens die vorbereitenden Tiefbauarbeiten auf und schafft damit die Grundlage für den neuen Gebäudeteil. Im neuen Jahr startet das Bauunternehmen Hölscher mit dem eigentlichen Gebäudeaufbau. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant – ein Meilenstein, auf den sich alle Beteiligten schon jetzt sehr freuen. Das Projektvolumen liegt insgesamt bei rund sechs Millionen Euro. „Diese Mittel fließen ganz direkt in die Qualität unseres Schulzentrums. Wir schaffen eine zeitgemäße Infrastruktur, die den Schulalltag erleichtert und gute Bildung langfristig sichert. Davon werden viele kommende Jahrgänge profitieren“, unterstreicht Berens den Stellenwert der Investition.