Mehr Platz für Betreuung und Spiel
Die Offene Ganztagsschule (OGS) an der Mühlenschule in Hövelhof startet in eine neue Phase: Nach einer vollständigen Umgestaltung der ehemaligen Gymnastikhalle steht nun deutlich mehr Raum für die Betreuung, das Spielen und gemeinsames Lernen zur Verfügung. Mit dem Projekt reagiert die Gemeinde Hövelhof auf den anhaltend hohen Bedarf nach Ganztagsplätzen. Seit mehreren Jahren besuchen rund 90 Kinder die OGS.
OGS-Leiterin Nadja Roschke (links), Bauamts-Leiterin Carolin Rüther und Bürgermeister Michael Berens freuen sich mit den Kindern über die neuen Räume der OGS an der MühlenschuleZwei Jahre lang nutzte die OGS die alte Gymnastikhalle übergangsweise, um ihren Platzbedarf zu decken. Im Herbst 2024 begannen die Bauarbeiten, die nun erfolgreich abgeschlossen sind. Damit schafft die Gemeinde eine dauerhafte und zukunftsfähige Lösung für die Ganztagsbetreuung. „Durch die Umgestaltung können wir den Raum viel flexibler für unsere Angebote einsetzen“, sagt Nadja Roschke, Leiterin der OGS an der Mühlenschule. „Wir können auf die individuellen Interessen der Kinder eingehen und haben genug Platz für kreative Aktivitäten, Bewegung, oder ruhige Phasen.“ Im Zuge der Arbeiten erhielt das Gebäude eine umfassende Erneuerung. Der neue großzügige Gruppenraum und ein zusätzlicher Nebenraum bieten den Kindern vielfältige Möglichkeiten zum Spielen, Basteln und Lernen. Eine große Fensterfront ersetzt die früheren Glasbausteine und sorgt gemeinsam mit einer neuen Decke mit energiesparender LED-Beleuchtung für ein helles, freundliches Raumgefühl. Die Garderobe bietet reichlich Platz, um Jacken, Schuhe und Ranzen während der Betreuungszeit übersichtlich zu verstauen. Auch die Sanitärbereiche hat die Gemeinde komplett erneuert – mit modernen Fliesen, neuen Toilettenanlagen und einem barrierefreien WC. Ein Lagerraum für Außenspielgeräte rundet das neue Raumkonzept ab. Das Land Nordrhein-Westfalen hat das Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Ganztagsausbau für Kinder im Grundschulalter“ mit Mitteln in Höhe von rund 219.000 Euro und damit zu 84 Prozent bezuschusst. Die Gesamtkosten lagen bei etwa 260.000 Euro.