Ein Ort zum Lernen, Bewegen und Begegnen
Die Gemeinde Hövelhof hat im Bau- und Umweltausschuss jetzt ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für die Zukunft des Schul- und Sportzentrums vorgestellt. Das Areal zwischen Sennestraße und Staumühler Straße soll sich in den kommenden Jahren schrittweise zu einem modernen Bildungs- und Freizeitquartier entwickeln.
Entwurf für die Neugestaltung des Schul- und Sportzentrums in Hövelhof: moderne Sportanlagen, attraktive Aufenthaltsbereiche und viel Grün. (Im Mittelpunkt steht der Neubau einer modernen, multifunktional nutzbaren Vierfach-Sporthalle. Sie ersetzt das alte Hallenbad und die beiden in die Jahre gekommenen Sporthallen, die technisch und baulich nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen. Damit entsteht ein zukunftsfähiger Ort für Schul- und Vereinssport, der auch größere Veranstaltungen ermöglicht. Ergänzend plant die Gemeinde das Kinder- und Jugendzentrum HoT zu sanieren, sodass es auch künftig ein attraktiver Treffpunkt für die junge Generation bleibt. Schülerinnen und Schüler können sich insbesondere auf die neuen Schulhöfe freuen. Die Verwaltung möchte die Flächen an der Franz-Stock-Realschule sowie der Krollbachschule zu attraktiven, klimaangepassten Aufenthaltsorten umgestalten. Anstelle von grauen Asphaltflächen entstehen grüne Zonen mit Bäumen und Schattenplätzen sowie Spiel- und Bewegungsbereiche. Südlich des neuen Sennebads entstehen zudem eine multifunktionale Sportfläche, ein Beachvolleyballfeld sowie neu geordnete PKW-Stellplätze. Auch das Umfeld haben die Planerinnen mitgedacht: Vorgesehen ist ein neuer Erlebnispfad entlang des Schwarzwasserbachs. Er verbindet das Schul- und Sportzentrum mit der Bifurkation und dem Park Verrières und macht den Bach als Naturraum erlebbar. Damit wächst das Gelände stärker mit den umliegenden Grünbereichen zusammen und gewinnt an Aufenthaltsqualität. „Wir möchten im Herzen unserer Gemeinde etwas schaffen, wovon alle profitieren: Schülerinnen und Schüler, Sportvereine, Familien und die gesamte Bürgerschaft. Das neue Schul- und Sportzentrum soll ein Ort sein, der verbindet und das Leben in Hövelhof bereichert“, erklärt Bürgermeister Michael Berens. Die geplanten Maßnahmen haben ein Gesamtvolumen von rund 19 Millionen Euro, verteilt über die kommenden zehn Jahre. Um das Vorhaben zu realisieren, beabsichtigt die Gemeinde Fördermittel aus dem Städtebauprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ zu akquirieren. Mithilfe der Förderung trägt das Land den größten Teil der Kosten, während Hövelhof einen voraussichtlichen Eigenanteil von 40 Prozent übernimmt. Der Bau- und Umweltausschuss hat dem Konzept bereits einstimmig zugestimmt. Über den endgültigen Beschluss entscheidet der Rat der Gemeinde voraussichtlich am 9. Oktober.