Auszeichnungen für kreative Ideen für den Klimaschutz
Mit viel Einfallsreichtum haben Bürgerinnen und Bürger beim Ideenwettbewerb 2025 der Gemeinde Hövelhof gezeigt, wie Klimaschutz im Alltag gelingen kann. Im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung würdigte Bürgermeister Michael Berens die besten Beiträge und überreichte Preisgelder in Höhe von insgesamt 500 Euro.
Bürgermeister Michael Berens (l.) und Klimaschutzmanager Moritz Pucker (r.) ehrten (v.l.) Paul und Anette Hils sowie Rainer Pszolla und Petra Berens für ihre Beiträge zum Ideenwettbewerb zu Klimaverbesserung 2025Den ersten Platz sicherten sich Anette und Paul Hils, die mit ihrer Gartenlaube aus Hainbuchen ein Beispiel für die klimafreundliche Gestaltung privater Grünflächen gaben. Das natürliche Blätterdach spendet im Sommer angenehmen Schatten, verbessert das Mikroklima im Garten und bietet Lebensraum für Vögel, Igel und zahlreiche Insekten. „Unter der Laube herrscht selbst an heißen Tagen ein angenehmes Klima“, beschreibt Paul Hils. „Der Pflegeaufwand ist gering, ein Rückschnitt im Jahr reicht aus und man tut gleichzeitig etwas für die Natur.“ Den zweiten Platz belegte Melina Marxkors, die vorschlug, an der Mühlenschule gemeinsam mit den Kindern Fledermauskästen zu errichten. Die Idee verbindet Artenschutz mit Umweltbildung: Schülerinnen und Schüler lernen dabei, wie wichtig Fledermäuse für das ökologische Gleichgewicht sind, und tragen gleichzeitig dazu bei, neue Lebensräume zu schaffen. Petra Berens und Rainer Pszolla freuten sich über den dritten Platz. Ihre selbst konstruierte Vorrichtung ermöglicht es, Niederschlagswasser aus Dachrinnen zu speichern und für die Gartenbewässerung einzusetzen. So wird die wertvolle Ressource Wasser geschont, gleichzeitig lassen sich die Kosten senken. „Die Gemeinde Hövelhof unterstützt die Weiterverwendung von Regenwasser: Wer eine Regenwasseranlage wie eine Zisterne betreibt, profitiert von einer geringeren Niederschlagswassergebühr“, wirbt Klimaschutzmanager Moritz Pucker. „Man merkt, dass sich die Teilnehmenden intensive Gedanken gemacht haben“, sagt Bürgermeister Berens. „Im Namen der Gemeinde bedanke ich mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre kreativen Beiträge und den persönlichen Einsatz.“