Grünes Licht für die Umgestaltung des Schul- und Sportzentrums
Wichtiger Meilenstein für die Umgestaltung des Schul- und Sportzentrums in Hövelhof: Das Land Nordrhein-Westfalen hat das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) als Gesamtmaßnahme in das Städtebauförderprogramm aufgenommen. Damit gilt das Konzept grundsätzlich als förderfähig. Im ersten Schritt erhält die Sennegemeinde 1,413 Millionen Euro für Planungsleistungen und vorbereitende Maßnahmen. In den kommenden Jahren kann Hövelhof Fördermittel für einzelne Bauprojekte beantragen.
Vor dem ehemaligen Hallenbad, freuen sich (v. l.) Bürgermeister Michael Berens, Bauamtsmitarbeiterin Natascha Marxkors und Bauamtsleiterin Carolin Rüther sowie Landtagsabgeordneter Bernhard Hoppe-Biermeyer „Das ist eine hervorragende Nachricht für Hövelhof! Das Land bestätigt damit, dass unser Konzept überzeugt und unterstützt werden soll. Jetzt können wir die nächsten Planungsschritte angehen und die einzelnen Projekte Schritt für Schritt bis zur Baureife entwickeln“, betont Bürgermeister Michael Berens. Im Mittelpunkt des Entwicklungskonzepts steht der Bau einer modernen Vierfach-Sporthalle. Damit dieses Herzstück des Projekts entstehen kann, baut die Gemeinde zunächst das ehemalige Hallenbad und die angrenzende Zweifach-Sporthalle zurück. Der Neubau schafft künftig moderne Bedingungen für den Schul- und Vereinssport und ersetzt langfristig die beiden in die Jahre gekommenen Sporthallen am Schulzentrum. Ein weiterer zentraler Baustein ist die Sanierung des Kinder- und Jugendzentrums HoT. Die Gemeinde plant, das Gebäude umfassend energetisch zu sanieren, zu modernisieren und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Ziel ist es, das Gebäude langfristig zu erhalten, damit es auch künftig als attraktiver Treffpunkt für Kinder und Jugendliche genutzt werden kann. Auch die Schulhöfe der Franz-Stock-Realschule und der Krollbachschule möchte die Sennegemeinde im Rahmen des Entwicklungskonzepts grundlegend aufwerten. Bäume, Schattenbereiche sowie Spiel- und Bewegungsangebote sollen künftig mehr Aufenthaltsqualität schaffen und den Schulhöfen ein neues Gesicht geben. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 23,5 Millionen Euro. Voraussichtlich rund 14,13 Millionen Euro können über die Städtebauförderung finanziert werden. Im ersten Schritt stellt das Land 1,413 Millionen Euro bereit. Dieser Betrag entspricht einer Pauschalförderung von etwa zehn Prozent der Gesamtsumme und dient der Qualifizierung der Planung. Für die einzelnen Teilmaßnahmen stellt die Gemeinde in den kommenden Jahren beim Land weitere Folgeanträge im Rahmen der Städtebauförderung. „Mit der jetzigen Förderung finanzieren wir zunächst die Planungen für das gesamte Projekt. Dazu gehören unter anderem Gutachten, Fachplanungen und die Vorbereitung der einzelnen Baumaßnahmen. Erst wenn diese ausreichend konkret ausgearbeitet sind, können wir für die jeweiligen Projekte weitere Folgeanträge stellen“, erläutert Bauamtsleiterin Carolin Rüther. Der Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer begrüßt die Entscheidung des Landes: „Mit der Städtebauförderung schaffen wir die Grundlage dafür, dass Kommunen wichtige Zukunftsprojekte umsetzen können. Ich freue mich, dass Hövelhof nun die Möglichkeit erhält, dieses wichtige Zukunftsprojekt weiter voranzubringen. Davon wird die gesamte Gemeinde langfristig profitieren.“